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Zusatzbeitrag Krankenkassen


wann erheben Krankenkassen Zusatzbeiträge?

Die gesetzlichen Krankenkassen müssen dann Zusatzbeiträgevon Ihren Mitgleidern erheben, wenn das zur Verfügung stehende  Geld, was aus dem Gesundheitsfonds zugewiesen wird, nicht ausreicht um alle Ausgaben der jeweiligen Krankenkasse zu decken. Das bedeutet, wenn die gesetzlichen Krankenkassen mehr ausgeben als ihnen durch den Gesundheitsfond zugewiesen wurde. Dieser Fall kann bei jeder Krankenkasse auch durchaus  mitten im laufenden Jahr passieren. Dann hat der Vorstand der Krankenkasse die Aufgabe einen Zusatzbeitrag zu beschließen. Der Vorstand der jeweiligen Krankenkasse, legt ,mit dem Beschluss fest, dass der Zusatzbeitrag vorerst so lange gezahlt werden muss, bis eine neuse Satzung der Krankenkasse beschlossen ist Eine Krankenkassensatzung muss durch das Bundesversicherungsamt abgenommen werden, nur mit deren Zustimmung tritt diese in Kraft.


Man sollte nicht das Vorurteil bringen, dass eine gesetzliche  Krankenkassen unwirtschaftlich arbeitet, nur weil Sie gezwungen ist einen Zusatzbeitrag zur Krankenversicherung von Ihren Mitgliedern zu verlangen. Es kann jeder gesetzlichen Krankenkasse passieren, dass diese Zusatzbeiträge erhben muss, dies resultiert daraus, dass die Krankenkassen unterschiedliche Mitgliedsstrukturen haben. Unterschiedliche Mitgliedsstrukturen bedeutet aber auch, dass die Risiken der verscheidenen gesetzlichen Krankenkassen unterscheidlich sind. Wenn  die Gelder des Gesundheitsfond verteilt werden, werden diese Strukturen zwar teilweise mit berücksichtigt, jedoch kann es auch der besten Krankenkasse passieren, das trotz eines sehr wirtschaftlichen handelns es zu kurzfristigen Enpässen bei der Krankenkasse kommen kann.


Bei der Verteilung der Gelder aus dem Gesundheitsfonds wird das zwar berücksichtigt, aber dennoch kann es auch bei wirtschaftlich handelnden Krankenkassen zu kurzfristigen Engpässen kommen.


Der Zusatzbeitrag schreckt Kunden ab. Deshalb ist er für die Krankenkassen im Wettbewerb untereinander ein Nachteil. Man kann also davon ausgehen, dass eine Krankenkasse, die wieder mit den zugewiesenen Geldern aus dem Gesundheitsfonds auskommt, den Zusatzbeitrag schnellstmöglich verringert oder gar ganz abschafft.

Gemeinsamer Fonds

Alle Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung zahlen seit dem 1. Januar 2009 einheitliche Beiträge nach einem festgelegten Beitragssatz. Dieses Geld fließt zusammen mit Steuermitteln in einen gemeinsamen Fonds – dem so genannten Gesundheitsfonds. Das Bundesversicherungsamt verteilt das Geld dann nach gesetzlich festgelegten Kriterien an die einzelnen gesetzlichen Krankenkassen.


So kommt es zu Zusatzbeiträgen


Die meisten gesetzlichen Krankenkassen kommen mit dem zugewiesenen Geld aus dem Gesundheitsfond zurecht – einigeder gesetzlichen Krankenkassen erzielen sogar Überschüsse. Diese Überschüsse werden dann in Form von Prämien an die Mitgliederder jeweiligen Krankenkasse ausgezahlt. Allerdings kommt es auch vor, dass eine gesetzliche Krankenkasse mit den zugewiesenen Geldern aus dem Gesundheitsfonds wirtschaftlich nicht auskommt. Hat die gesetzliche Krankenkasse in so einem Fall all ihre finanziellen Reserven aufgebraucht, so muss die jeweilige gesetzliche Krankenkasse oder Betriebskrankenkasse von ihren Mitgliedern einen Zusatzbeitrag zur Krankenversicherung erheben. Das Krankenkassenmitglied der gesetzlichen Krankenkasse oder einer BKK zahlt dann also den normalen Krankenversicherungs-Beitrag, der in den Gesundheitsfonds fließt, zusätzlich muss das Mitglied dann and die Krankenkasse noch den Zusatzbeitrag zahlen.

wer zahlt den Zusatzbeitrag?

Der Gesetzgeber hat entschieden: Den Zusatzbeitrag zur gesetzlichen Krankenkasse zahlen allein die Mitglieder der Krankenkasse, die einen Zusatzbeitrag zur Krankenversicherung erhebt. Allerdings gibt es auch bei den Zusatzbeiträgen  Ausnahmen: Kinder und mitversicherte Partner sind beispielsweise vom Zusatzbeitrag zur Krankenversicherung befreit. Auch Versicherte mit Behinderung (laut §5 Abs. 1 Nr. 7 und 8 SGB V) müssen keinen Zusatzbeitrag zahlen. Voraussetzung für die Befreiung vom Zusatzbeitrag für die gesetzliche Krankenversicherung: Ihr Arbeitsentgelt übersteigt nicht den Mindestbetrag in Höhe von 20 v.H. der monatlichen Bezugsgröße  – dann zahlt der Träger der Einrichtung, bei der der Versicherte arbeitet.

Wer Arbeitslosengeld II bezieht, für den gilt: Die Bundesagentur für Arbeit kann den Zusatzbeitrag übernehmen, wenn der Wechsel der gesetzlichen Krankenkasse eine besondere Härte für den versicherten bedeuten würde. Zum Beispiel, wenn der Versicherte in einem speziellen Versorgungsprogramm der gesetzlichen Krankenkasse eingeschrieben ist. Auch Empfänger von Sozialhilfe und Heimbewohner, die ergänzende Sozialhilfe bekommen, müssen den Zusatzbeitrag zur Krankenversicherung nicht zahlen. Den übernehmen dann das Grundsicherungs- beziehungsweise das Sozialamt für das Mitglied der gesetzlichen Krankenkasse.

welche Rechte haben Sie als Versicherter?

Die gesetzlichen Krankenkassen müssen ihre Mitglieder schriftlich auf einen neuen oder erhöhten Zusatzbeitrag zur Krankenversicherung hinweisen – spätestens einen Monat, bevor der neue Beitrag Zur Krankenversicherung das erste Mal erhoben undfällig wird. Im gleichen Zuge erhalten Sie als Versicherter gegenüber Ihrer gesetzlichen Krankenversicherung ein Sonderkündigungsrecht: Wenn Sie das Recht auf Sonderkündigung in Anspruch nehmen, dann beenden Sie Ihre Mitgliedschaft bei der aktuellen gesetzlichen Krankenversicherung mit Ablauf des übernächsten Kalendermonats nach der Kündigung. Zusatzbeiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung müssen in der Zwischenzeit nicht gezahlt werden. Allerdings gibt es auch beim Sonderkündigungsrecht bei der gesetzlichen Krankenversicherung Ausnahmen: Versicherte mit Wahltarif sind für drei Jahre an ihre Krankenkasse gebunden. Während dieser dreijährigen Bindungsfrist gilt das Sonderkündigungsrecht nicht.

wie wird der Zusatzbeitrag erhoben?

Das ist von Krankenkasse zu Krankenkasse unterschiedlich. Letztendlich schreibt die gestezliche Krankenkasse beziehungsweide die Betriebskrankenkasse in ihrer Satzung fest, wie ihre Mitglieder den Zusatzbeitrag zur Krankenversicherung zu zahlen haben. Wann die Zahlung fällig wird, kann in der Satzung nachgelesen werden. Durchsetzen wird sich wohl vor allem die monatliche Erhebung, aber auch eine quartalsmäßige oder sogar jährliche Erhebung ist durchaus denkbar. Der Freiraum der gesetzlichen Krankenkassen bei der Frage, wie gezahlt wird, geht so weit, dass sie sogar Skonti auf Vorauszahlungen gewähren können.